Über mich:
Mehr über Astrid Zöfel

Was bewegt Menschen, die sich für diese Seite interessieren? Als Hundebesitzer wollen Sie sicher wissen, wer denn der Mensch ist, dem Sie Ihr Liebstes anvertrauen. Andere Interessierte wollen wissen, wie ein Mensch dazu kommt, sich mit dieser Tätigkeit zu befassen und wie sein Werdegang ausgesehen hat. Das entnehme ich zumindest Ihren Emails. Lesen Sie hier, wie ich zu dem kam, was ich heute mache.

 

Djengis

Mein Werdegang

Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zur Orthoptistin, ein Beruf im Bereich der Augenheilkunde, der sich mit der Diagnostik, Behandlung und Prophylaxe des Schielens und der Behandlung des beidäugigen Sehens beschäftigt (bereits die erste Auseinandersetzung mit den Entgleisungen der Anatomie). In diesem Feld habe ich lange Zeit in einer Universitätsklinik gearbeitet, dort vor allem auch in der Ausbildung neuer Kolleginnen.

Später entwickelte ich mich weiter zur Pharmareferentin und bald darauf Teamleiterin eines großen deutschen Pharmaunternehmens. Zu den Arzneien, für deren Vertrieb ich zuständig war, gehörten pflanzliche Arzneimittel, aber auch Herz-Kreislaufmittel, Antibiotika und Antirheumatika.

In dieser Zeit habe ich im Rahmen der Ausbildung, aber auch in den Gesprächen mit Ärzten und Wissenschaftlern tiefen Einblick und viel Verständnis für bestimmte Prozesse in der Entstehung von Erkrankungen und die Bedeutung der Gesunderhaltung gewonnen. Auch der Kontakt zu Kollegen anderer Unternehmen und Partnern ärztlicher Vereinigungen und den Krankenkassen hat mich nachhaltig geprägt.
 

Auf den Hund gekommen

Zum Ende des fünfte Lebensjahrzehnts gab es einen Wendepunkt in meinem Leben, an dem ich intensiv über das vergangene Leben und vor allem aber das künftige nachgedacht habe. Ich suchte für mein künftiges Leben eine Tätigkeit, die meinem Wesen entspricht und mir damit volle Zufriedenheit geben kann. So stieß ich in einer Hundezeitschrift auf die Möglichkeit einer Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin. Es durchzuckte mich förmlich: Das ist es.

Ich bin sehr tierlieb. Schon als Kind fühlte ich mich magisch speziell von Hunden angezogen. Ich habe sie bewundert, sie waren wunderschön. Ich beobachtete Hütehunde bei der Arbeit, ich sah die Blindenhunde, wie sie getreu ihre Arbeit taten oder sah auch noch Hunde, die kleine Transportwagen zogen. Irgendwann hatte ich dann meinen ersten Hund, einen weiteren und dann meine große Liebe, den Rhodesian Ridgeback Charly. Er war ein äußerst liebenswertes und dazu wunderschönes Wesen. Schön in seinem Körperbau und in seiner kraftvollen dabei anmutigen Bewegung.

Als er etwas älter wurde, zeigte er in seinem Ausdruck, seinem Wesen einen hohen Grad an Majestät und Erhabenheit. Er liebte es, wenn ich am Abend seine kräftigen Muskeln kräftig streichelte und knetete. Ich liebte die Spiel- und Tobestunden mit ihm, die Spaziergänge, die auf Grund seiner Stärke und überschäumenden Lebensfreude immer zu einem intensiven Training für mich wurden. Ich fing an, über die Verantwortung der Menschen gegenüber diesen Gefährten nachzudenken. Mir wurde die Pflicht bewusst, wenn ich so ein Tier in Abhängigkeit von mir halte, es seinem Wesen gerecht leben zu lassen. Ich habe mich manchmal heimlich gefragt, was mir das Recht gibt, ein solches Tier an der Leine zu führen.

Diese sehr frischen Erinnerungen haben hauptsächlich meine Entscheidung beeinflusst, mich künftig der Behandlung von Tieren zu zuwenden.
 

Zur Massage

Vom Entschluß bis zur Tat ging dann alles sehr schnell. Anmeldung in der 1. Deutschen Ausbildungsstätte für Hundephysiotherapie in Kirchlengern bei Katrin Blümchen (siehe unter  Links!), ein halbes Jahr intensives Selbststudium der Anatomie, Physiologie, Pathologie und Physiotherapie sowie dem Verhalten von Hunden, ein weiteres halbes Jahr praktische Ausbildung in den verschiedenen Massagetechniken und Behandlungspraktiken. Dann Abschlußprüfung, Gewerbeanmeldung und Start.

Es gab Freunde, die mir in der Vorbereitungszeit vertrauten und mir gestatteten, Ihre Hunde mit allem, was ich neu gelernt hatte, zu behandeln. Es hat mir geholfen, es hat den Hunden geholfen. Mein ganz besonderer Dank für dieses Vertrauen!

Erste Patienten

Sie erscheinen hier als meine ersten Patienten (Nelly, auf der Startseite zu sehen, und Jule). Zu großem Dank fühle ich mich auch dem Tierheim Berlin-Falkensee (siehe unter  Links!) verpflichtet. Dankbare Patienten begrüßen mich dort nach einigen Behandlungsstunden sehr freudig. Ich selbst gewöhnte mich an den Umgang mit ganz fremden Hunden jeder Größe und unterschiedlichen Temperaments. Inzwischen sind weitere Patienten hinzugekommen. Die Zeit, die ich während der Behandlung mit ihnen verbringe, schafft eine ganz eigene Vertrautheit und gibt auch mir viel innere Ruhe. In der Behandlung jedes Patienten gewinne ich neu die Überzeugung, dass ich die für mich richtige Wahl getroffen habe.

 

Rhodesian Ridgeback Charly

Hunde in meinem Leben: Charly und Carlotta

Rhodesian Ridgeback Charly

Rhodesian Ridgeback Charly



Rhodesian Ridgeback Charly

Rhodesian Ridgeback Charly

Labradorhündin Carlotta

Labradorhündin Carlotta

Labradorhündin Carlotta


 

© Astrid Zöfel, Hunde-Krankengymnastin | 30.03.2005 | Gestaltung: marketingmensch.de